Mit einem Sportler-Gespräch wird die neue Wintersportausstellung eröffnet Die Biathleten Vanessa Voigt und Philipp Horn sowie Rennrodler Max Langenhan und Skilangläuferin Lisa Lohmann standen Rede und Antwort. Foto: Peter Hollek
Mit einem Sportlertalk wird die neue Ausstellung eröffnet: Die Biathleten Vanessa Voigt und Philipp Horn, Rennrodler Max Langenhan und Skilangläuferin Lisa Lohmann stehen Rede und Antwort. Foto: Peter Hollek

Neue crossmediale Ausstellung in Oberhof eröffnet

Der Mythos lebt. Lange mussten die Wintersport-Interessierten in Oberhof auf eine diesbezügliche Ausstellung warten, seit Donnerstag, dem 28. Juli 2022 ist es nun endlich wieder soweit. Unter dem Titel "Weltmeisterliches Oberhof – Aufbruch in eine neue Zeit" wurde die frei zugängliche Ausstellung zur Geschichte der Sportstätten im Kurpark eröffnet. Diese ist täglich kosten- und barrierefrei von 10:00 bis 17:00 Uhr besuchbar.

Oberhof – „Mit der Ausstellung ‚Weltmeisterliches Oberhof – Aufbruch in eine neue Zeit‘, schaffen wir in mitten der Stadt Oberhof einen idealen Ausgangspunkt, den Mythos Oberhofs und die lange Wintersporttradition erlebbar zu machen. Es ist wichtig, mit dieser kleinen aber inhaltsreichen Darstellung in zentraler Lage einen Auftakt zu schaffen – den Auftakt der crossmedialen Vermarktung der nunmehr modernen Sportstätten“, sagt der Vorsitzende des Zweckverbandes Thüringer Wintersportzentrum Oberhof, Dr. Hartmut Schubert.

Dabei unterstreicht der WM- und Oberhof-Beauftragte des Freistaats, dass die Geschichte des Wintersports die Basis für den Blick in die Zukunft ist. „Aufbauend auf die historische Ausstellung zur Stadtentwicklung im Außenbereich des Kurparks schaffen wir in den neuen Räumlichkeiten die Brücke zur Gegenwart und zur Zukunft des Spitzen- und Breitensports am Standort“, so Schubert.

Dabei setzt der Zweckverband bewusst auf eine Verknüpfung des Standortes am Kurpark mit den audiovisuellen Informationen an den Sportstätten. Crossmediale Angebote sollen Oberhofs Besucher und Gäste somit nicht nur auf der Tour durch Thüringens Wintersporthochburg führen, sondern künftig auch durch digitale Darstellungen Spannung und Stimmung transportieren. 

„Wir bauen dabei bewusst auf eine dezentrale und somit nachhaltige Darstellung mit touristischen Mehrwerten. Was hier mit dieser barrierefreien und zweisprachigen Ausstellung beginnt, wird sich bis zu den Weltmeisterschaften auf alle Sportstätten ausdehnen. Wir liefern kanalisierte Inhalte direkt an sowie in unseren Anlagen und präsentieren hier im Stadtkern die wichtigsten Fakten komprimiert“, verdeutlicht der TWZ-Chef.
 

TRADITION TRIFFT MODERNE


Sechs große Schaukästen informieren in Text und Bild sowie via QR-Abrufe über die Oberhofer Spitzensport- und Freizeitanlagen. Experten-Interviews sowie packende Sequenzen gewähren hierbei den „Blick hinter die Kulissen“. Eine separat angelegte Videowall informiert ganztags via Bewegtbild. Neben einer Auswahl an besonderen Exponaten aus den verschiedenen Sportarten, finden Fans, Besucher und auch Nachwuchsathleten in der „Hall of Fame“ die Stars und Idole ihrer Zeit.

Gefördert wurde die Erstellung der Ausstellung durch die Thüringer Aufbaubank im Auftrag des Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft auf Basis der Richtlinie zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit im Thüringer Tourismus.

In Richtung Zukunft blickend ist Hartmut Schubert sicher, dass die touristische Vermarktung der Sportstätten gelingt: „Wir verbinden bewährte Darstellungsformen wie in der Ausstellung mit digitalen Angeboten wie dem Audiowalk an den Sportstätten oder der Darstellung auf der Plattform wintersportmomente-thueringen.de. Damit schaffen wir nicht nur für Besucher der Stadt und der Region einen Mehrwert, sondern erzeugen auch bei potenziellen Gästen, durch abrufbare digitale Inhalte, das Interesse an der WM-Region von 2023“. (sl/rk)